01
Grundlagen auslesen statt abtippen
Architektenplan als PDF oder DXF, BIM-Modell als IFC, Handskizze als PNG, JPG oder PDF, dazu Anweisungen als Text — keiner der vier Wege ist Pflicht. Die KI liest daraus Deckenumriss, Wände, Öffnungen und Plattendicke in die Prüftabelle; ein IFC-Modell wird rein rechnerisch eingelesen, ohne KI. Was die KI nicht sicher lesen kann, erscheint als Rückfrage rot markiert, damit nichts stillschweigend angenommen wird.
02
Deterministischer Zeichenkern
Der zeichnende Programmteil enthält bewusst keinerlei KI. Er zeichnet aus den bestätigten Zahlen Deckenumriss, Wände, Aussparungen, Bemassung, Schnitte, Plankopf, Legende und Planrahmen mit Faltmarken. Gleiche Eingabe ergibt denselben Plan — nachvollziehbar, wiederholbar, offline prüfbar. Der Zeichenweg ist durch eine automatische Testsuite abgesichert, die bei jeder Änderung durchläuft.
03
Prüftabelle statt Blackbox
Gezeichnet wird ausschliesslich, was in der Geometrie-Tabelle steht — egal, woher es kam. Jede Zahl lässt sich überschreiben, ein Klick auf eine Zeile hebt das Element in der Vorschau hervor. Ob eine Wand tragend ist, ob sie übernommen wird und ob sie aus Beton oder Mauerwerk besteht, entscheiden Sie; die KI trägt höchstens eine Vermutung ein. Das Feld «Geprüft» im Plankopf füllt das Programm nie aus.
04
Hinweise statt Bevormundung
Eine Öffnung ausserhalb des Deckenumrisses, eine fehlende Plattendicke, keine erfassten Wände: Das Programm weist darauf hin, blockiert aber nicht. Die fachliche Entscheidung bleibt beim Menschen. Eine Bemessung findet nicht statt.
05
Schnitte an beliebiger Stelle
Eine verschiebbare Schnittlinie in die Vorschau setzen — beide Enden lassen sich einzeln greifen, beliebige Winkel sind zulässig. Die Schnittansicht zeigt den Deckenquerschnitt, unterbrochen von den Aussparungen, und darunter die geschnittenen Wände mit je eigener Schraffur für Beton und Mauerwerk. Die Wandhöhe wird nicht erfunden: Die Wände enden in einer Abbruchlinie. Ist die Kote OK Rohdecke eingetragen, stehen die Höhenkoten OK und UK Rohdecke am Querschnitt. Benennung automatisch mit A, B, C und so weiter.
06
Schalungsplan aus dem Architektenplan
Der PDF-Import erkennt selbstständig, ob ein Vektor-PDF aus einem CAD-Export oder ein gescanntes Raster-PDF vorliegt, und zeigt diese Verlässlichkeit an. Der Massstab wird aus dem Plan gelesen und bestätigt; bei Scans kalibrieren Sie über zwei Punkte einer bekannten Massangabe. Das Original liegt als Unterlegebild mit Deckkraft-Regler und Versatz unter der Vorschau — so sehen Sie sofort, ob Ihre Geometrie zum Architektenplan passt.
07
Plan-Bausteine aus Ihren Dateien
Titelblatt, Legende, Nordpfeil, Massstabsleiste oder Hinweisblock lesen Sie einmal aus einer DXF-, DWG- oder PDF-Datei ein — auch aus einem Scan — und kreuzen sie danach bei jedem Plan an. Platzierung in der rechten Spalte, unter dem Plan oder an einem festen Punkt. Projekt, Plan-Nr. und Datum füllt das Programm nur in den Plankopf-Block Ihrer Bürovorlage, nicht in einen Baustein.
08
Ihr Bürostandard, nicht unserer
Layer, Farben, Linientypen, Texthöhen, Bemassungsstil, Schraffuren und der Plankopf-Block werden aus Ihrer CAD-Vorlage und Ihren Beispielplänen abgeleitet, im Profil geprüft und erst nach ausdrücklicher Freigabe wirksam. Profile liegen als von Hand editierbares YAML vor; jeder Plan folgt dem aktiven Profil. Die Detaillierungsregeln Ihres Büros halten Sie daneben in einem Regelwerk mit Quellenangabe fest; von der KI übersetzte Normtexte bleiben unfreigegeben, bis Sie Werte und Quelle gegen das Original geprüft haben.
Export und Dateiformate
Schalungsplan: DXF, PDF und IFC. Das DXF enthält den vollständigen Plan mit allen Layern für die Weiterbearbeitung im CAD. Das PDF entsteht seitengenau und massstäblich im Blattformat des Plans — Querformat A4 bis A0 sowie die Überlängen bis A1 ×3; das Programm schlägt das kleinste passende Blatt vor. Der IFC4-Export übergibt Decke und Wände an die BIM-Koordination; nach der Geschosshöhe fragt das Programm. Über den Ausgabeknöpfen steht Ihr Kontingent: im Standard 20 Pläne je Lizenz und Monat, gezählt wird nur das Ausgeben — derselbe Plan als DXF und PDF zählt einmal, eine Revision nicht erneut. Ihre Eingaben werden als kleine, gut lesbare Projektdatei mit der Endung .armionplan gespeichert. Die Vorschau nutzt denselben Zeichenweg wie der Export: Was Sie sehen, ist was Sie exportieren.